Willkommen im
Universalmuseum im Kloepferhaus
Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte der Südweststeiermark, entdecken Sie faszinierende Glaskunst und erleben Sie hautnah das Leben und Wirken von Dr. Hans Kloepfer. Ein Ort, an dem Vergangenheit lebendig wird und regionale Kultur im Mittelpunkt steht.
Öffnungszeiten:
Palmsonntag bis Ende Oktober:
Sa. 10 Uhr– 12.00 Uhr
Museumsbesuche und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung: 0664 99927116, kulturverein@eibiswald.gv.at
Eintrittspreis Museum: € 4,- / Ermässigt € 3,-
Willkommen im
Universalmuseum im Kloepferhaus

Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte der Südweststeiermark, entdecken Sie faszinierende Glaskunst und erleben Sie hautnah das Leben und Wirken von Dr. Hans Kloepfer. Ein Ort, an dem Vergangenheit lebendig wird und regionale Kultur im Mittelpunkt steht.
Öffnungszeiten:
Palmsonntag bis Ende Oktober: Sa. 10 Uhr – 12 Uhr
Museumsbesuche und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung: 0664 99927116,
kulturverein@eibiswald.gv.at
Einblick in die Sammlung
Das Museum im Kloepferhaus präsentiert sich als Universalmuseum im Kleinen und widmet sich verschiedenen Aspekten der lokalen Geschichte. Besucher erhalten einen umfassenden Überblick über die Frühgeschichte der Region, das bäuerliche Leben sowie die Arbeitswelt in der Südweststeiermark. Ergänzt wird die Sammlung durch Exponate aus der Koralpenglas- und Stahlproduktion.
„KNECHTSPIEGEL“
MuseumsführerIn Eva Hojnik und Franz Messner erzählen:
Die Objektgeschichte
Der Handspiegel des Rossknechts Toni im Museum im Kloepferhaus, Eibiswald
Ottilie Schmuck, die Vorbesitzerin des ‚Knechtspiegels‘, übergab mit dem Objekt auch seine Geschichte und so wird beides seit 1959 im Museum im Kloepferhaus bewahrt.
Ein wegen seiner Pferdekenntnisse in der Nachbarschaft geschätzter Rossknecht namens Toni fertigte in seiner Freizeit Spiegel an. Er besuchte in Eibiswald das Glasergeschäft Anderle und erwarb Spiegelglasbruchstücke, die er in geschnitzte Rahmen fasste und damit angeblich das ganze Bergland versorgte.
Wofür steht der ‚Knechtspiegel‘? Für Armut gepaart mit Kreativität? Heute würde man das upcycling nennen.
Glasmacherkunst rund um die Koralpe
Die Glasmacher in den Hütten rund um die Koralpe prägten die Region vom 16. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre. Ihre handwerklichen Erzeugnisse beeindrucken noch heute: Besonders hervorzuheben sind kobaltblaue Kelche, kunstvoll geschliffene Ferdinandsthaler Hochzeitsflaschen und elegante Goldrubin-Flaschen. Neben diesen exklusiven Stücke finden sich auch Gebrauchsgegenstände, die für den alltäglichen Bedarf gefertigt wurden.
Das Haus und sein Namensgeber
Das Museum befindet sich im Geburtshaus von Dr. Hans Kloepfer, dessen Grundmauern aus der Barockzeit stammen. Kloepfer war eine vielschichtige Persönlichkeit, die einen weiten Spannungsbogen umfasste. Einerseits war Kloepfer ein einfühlsamer Lyriker und Chronist der Region. Andererseits bekannte er sich offen zum Nationalsozialismus und verfasste Gedichte zu Ehren Adolf Hitlers.